Krematorium Hanau

Hanau Infrastruktur Service
VgV Verfahren
2019
2019-2020
KG 300 - 400, 3,7 Mill. Euro (netto)

Das derzeitig auf dem Hauptfriedhof der Stadt Hanau genutzte Krematorium entspricht in seiner Leistungsfähigkeit nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Aus diesem Grund plant die Stadt ein neues Krematorium in Form eines Anbaus zum bestehenden Hauptgebäude zu errichten. Die aktuell im Untergeschoss der Eingangshalle verortete Verbrennungslinie soll in den neuen Anbau verlegt und um eine zweite Linie ergänzt werden. Die gegenwärtigen Räumlichkeiten des Krematoriums sollen im Anschluss zu einer neuen Kühlhalle umgebaut werden um die Kapazitäten den gestiegenen Anforderungen anzupassen. Im Zusammenhang mit diesen Nutzungsverschiebungen und dem Neubau ergeben sich vielfältig neue Anforderungen an die Räumlichkeiten hinsichtlich der gegebenen Abläufe. Das Bestandgebäude soll diesbezüglich vom AN untersucht werden und entsprechend identifizierte Anpassungen/Umbaumaßnahmen sind in die Planung mit einzubeziehen. Da die angrenzenden Gerätehallen ebenfalls nicht mehr den gegenwärtigen Anforderungen entsprechen und auch den vorgesehenen Bauplatz für das neue Krematorium einnehmen soll im Zuge des Projektes hier ebenfalls ein funktional optimierter Ersatzbau entstehen. Dieser Teil des Neubaus muss funktional nicht mit dem Krematorium verbunden werden, eine bauliche Verbindung ist gleichwohl möglich. Der Bauplatz ist relativ eingeschränkt, hier soll eine möglichst effiziente Anordnung der Gebäude gefunden werden, welche aber auch den gestalterischen Ansprüchen der Lokalität genüge tut. Dabei ist zu beachten, dass das gesamte Gelände unter Denkmalschutz steht.